Haustiere sind gut für das Wohlbefinden von Kindern

Haustiere sind gut für das Wohlbefinden von Kindern

11/12/2015

Es ist ja allgemein bekannt, dass Kinder verrückt sind nach Haustieren. Eine kürzlich erschienene Studie kam zu dem Ergebnis, dass Haustiere sogar Stress und Angstzustände bei Kindern lindern können. Sie tragen also maßgeblich zum Wohlbefinden unserer Kinder bei. 

Haustiere können eine wichtige Rolle im Leben eines Kindes spielen. Ein Haustier kann ein sehr wichtiger Freund für ein Kind sein und ihm über Einsamkeit hinweg helfen. Dank einer neuen Studie wissen wir, dass Tiere Stress und Angstzustände bei Kindern lindern können. Das liegt daran, dass das Kind eine Vertrauensbeziehung zu dem Haustier aufbaut, was ihm dabei hilft, sein Selbstbewusstsein und seine sozialen Kompetenzen zu stärken.



Neben Vorteilen für die geistige Gesundheit haben Tiere auch positive Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit. Kinder mit Haustieren bewegen sich mehr als Kinder ohne Haustiere. Dank Aktivitäten wie spielen und spazieren gehen mit dem Haustier haben sie häufig ein gesünderes Körpergewicht. Kinder, die mit einem Hund oder einer Katze aufgewachsen sind, neigen weniger häufig zu Allergien.

Tiergerechter Umgang
All diese Argumente sprechen dafür, dass es sich lohnt, Kinder mit Haustieren aufwachsen zu lassen. Doch das Wohlbefinden der Tiere ist genauso wichtig wie das der Kinder! Bringe Deinem Kind schon im jungen Alter bei, wie es sich Tieren gegenüber verhalten soll, und beziehe es bei der Erziehung von Hund und Katze mit ein. Das ist nicht nur sehr lehrreich, sondern macht auch noch Spaß! So kann dein Kind spielerisch erlernen, wie man mit Tieren umgeht. Bringe ihm bei, sich in Gegenwart von Tieren ruhig zu verhalten und sie nicht einzuengen. Biete dem Tier die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, wenn es nicht mit dem Kind interagieren möchte, und sorge dafür, dass Dein Kind die Bedürfnisse des Tieres respektiert. Natürlich sind Kinder unter einem gewissen Alter noch nicht in der Lage, dies selbstständig zu tun oder die Bedürfnisse auch nur zu erkennen - da ist die Anleitung der Eltern gefragt! Haustiere und Kinder sollten daher nicht unbeaufsichtigt interagieren. Vermittle Deinem Kind, was für eine große Verantwortung die Pflege eines Haustieres ist, und dass dafür Einiges an Zeit, Geld und Liebe erforderlich ist. Ganz nebenbei wird es auch lernen, dass sich diese „Investition“ doppelt und dreifach lohnt: das Vertrauensband mit einem Tier ist von unschätzbarem Wert.

Foto: Arne Hjorth Johansen

Gastfamilie für Haustiere werden

Um Dein Kind mit Haustieren in Berührung zu bringen, kannst Du euch als Gastfamilie für Hunde, Katzen oder andere Tiere anmelden. Als Pawshake-Gastfamilie helft ihr Tierhaltern bei der Betreuung ihres Tieres. Damit macht ihr einen Tierhalter und sein Tier glücklich und gewinnt für euch selbst wertvolle Momente im Umgang mit Tieren. Beide Parteien profitieren davon! Möchtest Du Tiersitter werden? Hier kannst Du alles darüber erfahren.